Drei Gläser mit selbstgemachtem Badesalz in Lavendel-, Rosen- und Zitrus-Variante stehen auf einem Holztisch in warmem Sonnenlicht, daneben liegen getrocknete Orangenscheiben, Lavendel und kleine Reagenzgläser mit Badesalz.

Badesalz selber machen: 7 Einfache Rezepte mit Kräutern, Blüten und Duft

Ein warmes Bad ist für mich eine der entspanntesten Arten, um einen vollen Tag hinter sich zu lassen.

Und wenn das Badesalz dafür aus der eigenen Küche kommt und nach Lavendel oder frischer Orange duftet, macht es mir gleich doppelt so viel Freude.

Badesalz selber zu machen ist dabei weniger Bastelprojekt als Küchenrezept, denn für das erste Glas brauchst du kaum mehr als Salz, einen Duft und ein paar Minuten.

Ich zeige dir einfache Rezepte mit und ohne ätherische Öle und verrate dir die kleinen Kniffe, damit nichts verklumpt und kein Öl oben schwimmt.

Und falls du ein Glas davon verschenken möchtest, dann findest du am Ende des Artikels ein paar Tipps, wie daraus ein liebevolles Wellness-Geschenk wird.

Starten wir mit dem Grundrezept, denn darauf baut jede einzelne Sorte auf.

Salz, Duft, Farbe: Dein Badesalz-Grundrezept

Zutaten für selbstgemachtes Badesalz auf einem Holztisch: grobes Meersalz, Milchpulver, Lavendel, Rosenblüten, Orangenschalen und ätherisches Öl neben einem Glas mit fertigem Badesalz.

Bevor du dich für Lavendel, Rosen oder Orangen entscheidest, hilft ein kurzer Überblick, was in jedes Glas gehört.

Im Kern besteht jedes Badesalz aus drei Bausteinen: dem Salz als Basis, einem Duft und auf Wunsch etwas Farbe.

Wenn du dein Badesalz färben möchtest, fängst du damit an: Träufle ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe aufs Salz, schüttle alles in einem verschlossenen Glas kräftig durch und lass es trocknen.

Für etwa vier Vollbäder mischst du 300 Gramm grobes Salz mit zwei Esslöffeln Milchpulver und gibst anschließend deinen Duft dazu.

Das Milchpulver wirkt dabei als natürlicher Emulgator und sorgt dafür, dass sich Öle im Badewasser verteilen, statt oben zu schwimmen.

Danach füllst du dein Badesalz in ein gut verschließbares Glas.

Pro Bad gibst du etwa drei bis vier gehäufte Esslöffel ins einlaufende Wasser.

Und jetzt wird’s interessant, denn nicht jedes Salz fühlt sich im Badewasser gleich an.

Welches Salz gehört in dein Badesalz?

Grundsätzlich funktioniert fast jedes Salz, doch jede Sorte bringt ihre eigenen Eigenschaften mit.

Grobes Meersalz ist der Klassiker, weil es günstig ist, sich gut auflöst und im Glas schön aussieht.

Totes-Meer-Salz enthält besonders viel Magnesium und wird gern bei trockener Haut verwendet, ist allerdings etwas teurer.

Bittersalz ist eigentlich Magnesiumsulfat und wird traditionell für entspannende Bäder nach dem Sport genutzt.

Rosa Steinsalz, oft als Himalaya-Salz verkauft, bringt vor allem einen hübschen Farbton mit, unterscheidet sich sonst aber kaum von anderem Steinsalz.

Natron ist streng genommen kein Salz zum Baden, macht das Wasser aber weicher und spielt beim basischen Badesalz später noch eine wichtige Rolle.

Normales Speisesalz geht zur Not auch, enthält aber oft Rieselhilfen und wirkt im Glas weniger ansprechend.

Mein Tipp: Mische zwei Teile Meersalz mit einem Teil Bittersalz, dann bekommst du eine schöne Struktur und ein angenehm weiches Badewasser.

Fehlt nur noch der Duft, und dabei gibt es eine Sache, die viele beim ersten Mal übersehen.

Mit oder ohne ätherische Öle: So gelingt dir beides

Ätherische Öle lösen sich nicht in Wasser, sondern sammeln sich als feiner Film auf der Oberfläche.

Genau dort kommen sie unverdünnt mit deiner Haut in Kontakt und können Rötungen oder Reizungen auslösen.

Deshalb verrührst du die Tropfen immer zuerst mit dem Milchpulver, bevor das Salz dazukommt.

Für 300 Gramm Salz reichen 10 bis 15 Tropfen, was pro Bad eine angenehm dezente Menge ergibt.

Achte beim Kauf auf naturreine ätherische Öle statt synthetischer Duftöle, denn nur sie enthalten die echten Pflanzenstoffe.

Für Kinder, in der Schwangerschaft und bei sehr empfindlicher Haut lässt du die Öle besser weg oder fragst vorher in der Apotheke nach.

Einige Öle wie Eukalyptus oder Pfefferminze sind für kleine Kinder sogar ungeeignet, weil sie die Atmung beeinträchtigen können.

Die gute Nachricht ist, dass dein Badesalz auch ganz ohne Öl einen feinen Duft bekommt.

Getrocknete Blüten, Kräuter oder Fruchtschalen geben ihr Aroma sanft ans Wasser ab und sehen im Glas außerdem richtig hübsch aus.

Damit nichts im Abfluss landet, füllst du sie vor dem Baden in einen Teebeutel zum Selbstbefüllen oder ein kleines Stoffsäckchen.

Welche Kräuter sich dafür besonders eignen und wie du sie mit Salz kombinierst, schauen wir uns jetzt an.

Badesalz mit Kräutern und Blüten: Drei Rezepte zum Nachmachen

Drei Gläser und drei Schalen mit selbstgemachtem Badesalz in Lavendel-, Rosmarin- und Rosen-Variante stehen auf einem Holztisch im warmen Sonnenlicht, umgeben von getrockneten Blüten und Kräutern.

Kräuter gehören zu den ältesten Zutaten für ein wohltuendes Bad, und viele davon hast du vielleicht schon im Garten oder im Küchenregal.

Sie bringen einen natürlichen Duft mit, sehen im Glas schön aus und lassen sich mit oder ohne ätherisches Öl verwenden.

Wichtig ist nur, dass die Kräuter vollständig getrocknet sind, denn Restfeuchtigkeit lässt dein Badesalz verklumpen.

Drei Sorten haben sich dabei besonders bewährt, und jede hat ihren ganz eigenen Charakter.

Lavendel-Badesalz für ruhige Abende

Lavendel ist der Klassiker unter den Badekräutern und wird traditionell am Abend genutzt, weil sein Duft als beruhigend gilt.

Wenn du dein Lavendel-Badesalz in einem zarten Lila möchtest, färbst du zuerst 200 Gramm Meersalz mit je einem Tropfen blauer und roter Lebensmittelfarbe und lässt es trocknen.

Verrühre in der Zwischenzeit 10 bis 12 Tropfen echtes Lavendelöl mit zwei Esslöffeln Milchpulver, damit sich der Duft später gleichmäßig im Wasser verteilt.

Danach mischst du das Meersalz mit 100 Gramm Bittersalz und dem duftenden Milchpulver.

Zum Schluss mischst du zwei Esslöffel getrocknete Lavendelblüten unter, die für zusätzlichen Duft und kleine lila Farbtupfer im Salz sorgen.

Wenn du ohne Öl arbeiten möchtest, verdoppelst du die Menge der Blüten.

Achte beim Kauf auf echten Lavendel, auf dem Etikett oft als Lavandula angustifolia bezeichnet, denn Lavandin riecht deutlich herber.

Rosmarin-Badesalz mit frischem Kräuterduft

Rosmarin ist das Gegenstück zum Lavendel, denn sein würziger Duft wirkt eher belebend als beruhigend.

Deshalb passt ein Rosmarin-Bad besser zum Nachmittag oder nach einem langen Spaziergang als direkt vor dem Schlafengehen.

Für dieses Rezept nimmst du 300 Gramm grobes Meersalz, zwei Esslöffel Milchpulver und 8 bis 10 Tropfen Rosmarinöl.

Dazu kommen die getrockneten Nadeln von zwei bis drei Zweigen, die du vorher kurz im Mörser anstößt, damit sie mehr Aroma abgeben.

Ganz ohne Öl funktioniert das Rezept auch, wenn du die Menge der Nadeln auf etwa fünf Zweige erhöhst.

Rosmarin lässt sich übrigens wunderbar mit Zitrone und Orange kombinieren, worauf wir im nächsten Abschnitt noch zurückkommen.

Rosen-Badesalz mit echten Blüten

Rosen-Badesalz wirkt besonders zart, vor allem wenn du neben Blütenblättern auch ein paar ganze getrocknete Rosenknospen ins Glas gibst.

Hier verzichtest du bewusst auf ätherisches Öl, denn echtes Rosenöl ist sehr teuer, da es aus riesigen Mengen Blüten gewonnen wird.

Stattdessen mischst du 300 Gramm rosa Steinsalz mit zwei Esslöffeln Milchpulver und drei bis vier Esslöffeln getrockneten Rosenblättern.

Besonders gut eignen sich Rosen aus dem eigenen Garten oder ungespritzte Bio-Rosen, da Schnittrosen aus dem Blumenladen oft stark mit Pflanzenschutzmitteln behandelt sind.

Zum Trocknen verteilst du die Blätter einige Tage an einem schattigen, luftigen Ort auf Küchenpapier, bis sie sich papierartig anfühlen.

Wenn du keine eigenen Rosen hast, findest du getrocknete Rosenknospen und Blütenblätter in Lebensmittelqualität oft als Teezutat in Teeläden, Apotheken oder im Kräuterhandel.

Möchtest du die Blüten nicht in der Wanne haben, füllst du deine Portion Badesalz in ein Stoffsäckchen und hängst es ins einlaufende Wasser.

Sollen sie dagegen auf dem Wasser schwimmen, legst du beim Ablassen ein kleines Sieb über den Abfluss.

So blumig und kräuterig muss es aber nicht immer sein, denn manchmal soll ein Bad einfach frisch und fruchtig duften.

Fruchtiges Badesalz, das nach Sommer duftet

Zwei Gläser und zwei Schalen mit selbstgemachtem Orangen- und Zitronen-Badesalz stehen auf einem Holztisch, umgeben von frischen Zitrusfrüchten, getrockneten Schalen und einem kleinen Fläschchen ätherischem Öl.

Zitrusfrüchte bringen eine ganz andere Stimmung in die Wanne, frisch, hell und ein bisschen nach Urlaub.

Das Schöne daran ist, dass du die wichtigste Zutat vermutlich schon zu Hause hast, denn die Schale von ein bis zwei Früchten reicht für ein ganzes Glas.

Achte dabei unbedingt auf unbehandelte Bio-Früchte, weil konventionelle Zitrusfrüchte oft mit Wachs oder Pflanzenschutzmitteln behandelt sind.

Für dein eigenes Bad reibst du die Schale am besten fein ab, denn so trocknet sie schneller und gibt mehr Duft ans Wasser ab.

Soll das Badesalz verschenkt werden, schneidest du die Schale lieber in feine Streifen, weil sie im Glas deutlich hübscher aussehen.

Am energiesparendsten trocknest du Abrieb oder Streifen auf einem Teller auf der Heizung, wo sie nach zwei bis drei Tagen fertig sind.

Wenn es schneller gehen soll, nutzt du die Restwärme des Backofens nach dem Backen oder den Airfryer mit Dörrfunktion beziehungsweise auf niedrigster Stufe.

Im Airfryer solltest du allerdings Streifen statt Abrieb verwenden, da das Gebläse feine Schalenstückchen sonst durch den Korb wirbelt.

Welche Frucht du wählst, hängt ganz davon ab, ob dein Bad eher wärmend oder eher frisch duften soll.

Orangen-Badesalz mit getrockneten Schalen

Orange hat einen warmen, süßlichen Duft, der sich mit und ohne ätherisches Öl schön entfaltet.

Für die Grundvariante mischst du 300 Gramm grobes Meersalz mit der getrockneten Schale von zwei Bio-Orangen.

Das Milchpulver kannst du hier weglassen oder für ein cremiges Milchbad trotzdem dazugeben.

Möchtest du einen intensiveren Duft, verrührst du 8 bis 10 Tropfen süßes Orangenöl mit zwei Esslöffeln Milchpulver und mischst es unter das Salz.

Süßes Orangenöl gehört zu den mildesten Zitrusölen, während du Bitterorangenöl wegen seiner Wirkung auf die Lichtempfindlichkeit der Haut besser meidest.

Wenn dein Badesalz farblich zur Frucht passen soll, färbst du das Salz vorher mit ein bis zwei Tropfen oranger Lebensmittelfarbe.

Ein oder zwei getrocknete Orangenscheiben obenauf machen das Glas zu einem schönen Mitbringsel, das man sofort zuordnen kann.

Den vollen Duft entfaltet die Schale übrigens erst im warmen Wasser, deshalb riecht das Glas selbst eher dezent.

Zitronen-Badesalz für frische Badezeiten

Zitrone duftet klarer und spritziger als Orange und passt perfekt zu einem Bad am Morgen oder nach einem warmen Sommertag.

Für dieses Rezept verrührst du 6 bis 8 Tropfen Zitronenöl mit zwei Esslöffeln Milchpulver und mischst beides unter 300 Gramm Meersalz.

Die getrocknete Schale einer Bio-Zitrone sorgt anschließend für zusätzlichen Duft und gelbe Akzente im Salz.

Ohne Öl verwendest du die Schale von zwei Zitronen und gibst deine Portion in ein Stoffsäckchen, damit das Aroma gut ins Wasser übergeht, die Schale aber nicht im Abfluss landet.

Bei Zitronenöl ist eine Sache wichtig: Kaltgepresste Zitrusöle können die Haut lichtempfindlicher machen, deshalb meidest du nach dem Bad für einige Stunden direkte Sonne.

Wenn du ganz sichergehen möchtest, greifst du zu destilliertem Zitronenöl, bei dem dieser Effekt nicht auftritt.

Für die Kombination mit Rosmarin nimmst du je 4 Tropfen Zitronen- und Rosmarinöl und gibst die Nadeln eines Zweigs dazu.

Mit Orange funktioniert das genauso, nur wird der Duft dann etwas wärmer und runder.

Manche Badesalze sollen übrigens gar nicht in erster Linie gut duften, sondern dir an ganz bestimmten Tagen einfach guttun.

Badesalz, das mehr kann als gut duften

Zwei Gläser und zwei Schalen mit selbstgemachtem Badesalz stehen auf einem Holztisch im warmen Sonnenlicht: links eine Kräutervariante mit Thymian und Rosmarin, rechts eine helle Salzmischung mit Lavendel, daneben Natron, Milchpulver, ein kleines Fläschchen, ein Stoffsäckchen mit Kräutern und pH-Teststreifen.

Manche Badesalze machen wir nicht wegen der Farbe oder des Dufts, sondern weil wir uns an bestimmten Tagen etwas Gutes tun möchten.

Dazu gehören vor allem zwei Varianten, nach denen viele gezielt suchen, wenn sie sich ein Bad mit einem bestimmten Zweck wünschen.

Das eine ist das klassische Erkältungsbad für trübe Herbst- und Wintertage, das andere das basische Badesalz, um das sich viele Fragen drehen.

Beide sind keine Medizin, können sich aber angenehm anfühlen, wenn du ein paar Dinge beachtest.

Badesalz bei Erkältung: Darauf kommt es an

Ein warmes Bad mit würzigen Düften gehört für viele zu den ersten Dingen, die sie bei einem beginnenden Schnupfen ausprobieren.

Der warme Dampf und die ätherischen Öle sorgen dabei für ein Gefühl von freiem Durchatmen, das viele als wohltuend empfinden.

Für dein Erkältungs-Badesalz verrührst du je 5 Tropfen Eukalyptusöl und Fichtennadelöl mit zwei Esslöffeln Milchpulver und mischst beides unter 300 Gramm Meersalz.

Ohne Öl funktioniert das Rezept mit getrocknetem Thymian und Rosmarin, die du im Stoffsäckchen ins warme Wasser hängst.

Die Wassertemperatur sollte bei etwa 35 bis 38 Grad liegen, und nach 15 bis 20 Minuten ist es Zeit, sich warm einzupacken und auszuruhen.

Hast du Fieber, wird generell vom warmen Vollbad abgeraten, weil die Wärme den Kreislauf zusätzlich belastet.

Eukalyptus und Fichtennadel gelten außerdem als ungeeignet für kleine Kinder, und bei Asthma fragst du vorher am besten in der Apotheke nach.

Bleibt die Erkältung länger oder wird stärker, ist eine ärztliche Abklärung der bessere Weg als das nächste Bad.

Basisches Badesalz: Was steckt dahinter?

Basisch bedeutet, dass das Badewasser einen pH-Wert über 7 hat, meist liegt er bei einem basischen Bad zwischen 8 und 8,5.

Die wichtigste Zutat dafür kennst du schon aus dem Überblick über die Salzsorten, denn es ist Natron.

Wichtig ist nur, dass keine säurehaltigen Zutaten wie Zitronensäure dazukommen, weil sie das Natron neutralisieren würden und das Wasser dann nicht mehr basisch wäre.

Für dein basisches Badesalz mischst du 200 Gramm Natron mit 100 Gramm Meersalz und gibst auf Wunsch ein paar getrocknete Lavendelblüten dazu.

Pro Bad nimmst du etwa vier bis fünf gehäufte Esslöffel, und wer es genau wissen möchte, prüft den pH-Wert mit Teststreifen aus der Apotheke.

Viele empfinden ihre Haut nach einem basischen Bad als besonders weich, was vor allem daran liegt, dass Natron das Wasser weicher macht.

Häufig liest du auch, dass basische Bäder den Körper entsäuern, wissenschaftlich belegt ist das bisher allerdings nicht.

Sieh dein basisches Bad deshalb lieber als entspannende Auszeit und nicht als Kur mit Wirkungsversprechen.

All diese Rezepte haben übrigens eines gemeinsam: Sie lassen sich wunderbar verschenken, wenn du ein paar Kleinigkeiten beachtest.

Badesalz verschenken: So wird es zum Wellness-Geschenk

Geschenkset mit selbstgemachtem Badesalz auf einem Holztablett: vier Reagenzgläser mit verschiedenem Badesalz, drei kleine Gläser, ein Säckchen mit Anhänger „Badesalz“, ein gerolltes Handtuch mit Anhänger „Wellness Set“, dazu Lavendel, getrocknete Orangenscheiben und ein kleiner Metalltrichter.

Selbst gemachtes Badesalz ist ein Geschenk, das nach Zeit für sich selbst klingt, und genau das wünschen sich viele mehr als das nächste Dekoteil.

Es passt zu Geburtstagen, als Mitbringsel, als kleines Dankeschön oder einfach so, wenn jemand gerade eine Pause gebrauchen kann.

Dabei entscheidet nicht nur das Rezept, sondern auch die Art, wie du es präsentierst, ob dein Badesalz liebevoll selbst gemacht oder eher improvisiert wirkt.

Drei Ideen machen aus deinem Glas ein echtes Wellness-Geschenk.

Badesalz im Reagenzglas als kleines Probierset

Reagenzgläser mit Korken sind ideal, wenn du mehrere Sorten verschenken möchtest, ohne gleich große Gläser zu füllen.

Gläser mit 50 bis 100 Millilitern Inhalt reichen jeweils für ein Bad, kleinere eher für ein Fußbad.

Zum Befüllen nimmst du einen kleinen Trichter oder rollst ein Stück Papier zu einer Tüte, damit nichts danebengeht.

Besonders schön wirken drei bis fünf Reagenzgläser nebeneinander in einem schlichten Holzständer, jedes mit einer anderen Sorte oder Farbe.

Wenn du das Salz vorher in verschiedenen Farben einfärbst, kannst du es im Reagenzglas sogar in Schichten einfüllen.

Badesalz clever kombinieren

Statt einer Sorte kannst du mehrere Badesalze zu einem kleinen Set zusammenstellen, das zur beschenkten Person passt.

Für ruhige Abende eignen sich Lavendel, Rose und das basische Badesalz, während Zitrone, Orange und Rosmarin eher zu Menschen passen, die frische Düfte mögen.

Ein Stoffsäckchen für die Variante mit Blüten und Schalen ist eine kleine, praktische Ergänzung, die oft vergessen wird.

Wer das Wellness-Gefühl noch erweitern möchte, legt ein weiches Handtuch oder einen Gutschein für einen Wellnesstag dazu.

Und wenn du das Rezept auf einer kleinen Karte beilegst, kann die Beschenkte ihre Lieblingssorte später sogar selbst nachmachen.

Glas, Etikett, Haltbarkeit: Darauf kommt es beim Abfüllen an

Bügelgläser, Schraubgläser oder Gläser mit Korken eignen sich am besten, weil Badesalz trocken und luftdicht aufbewahrt werden muss.

Achte darauf, dass das Glas vor dem Befüllen vollständig trocken ist, sonst verklumpt das Salz schon nach wenigen Tagen.

Ein Anhänger aus Kraftpapier, ein Stück Leinenband und ein kleiner Zweig Lavendel oder Rosmarin reichen schon für eine natürliche, warme Verpackung.

Auf das Etikett gehören die Sorte, das Herstellungsdatum, die Menge pro Bad und der Hinweis, ob ätherische Öle enthalten sind.

Badesalz ohne Öl hält sich trocken gelagert bis zu einem Jahr, mit ätherischen Ölen verwendest du es am besten innerhalb von sechs Monaten, weil der Duft mit der Zeit nachlässt.

Fazit

Hinter den meisten Badesalz-Rezepten steckt nicht mehr als ein gutes Salz, ein Duft, den du gern magst, und etwas Geduld beim Trocknen.

Vieles davon hast du wahrscheinlich längst zu Hause, ob Meersalz, Natron, Rosmarin aus dem Garten oder die Schale einer Bio-Orange.

Wenn du nur eine Sache aus diesem Artikel mitnimmst, dann bitte die mit den ätherischen Ölen: erst ins Milchpulver, sparsam dosieren und bei Kindern oder empfindlicher Haut lieber ganz weglassen.

Alles andere darfst du entspannt ausprobieren, auch wenn das erste Glas vielleicht noch klumpt oder die Farbe etwas ungleichmäßig wird.

Und wenn du dein Badesalz verschenkst, finde ich, gibt es wenige Geschenke, die so klar sagen: Gönn dir mal eine Pause.

Vergiss dich selbst dabei aber nicht, denn das erste Glas darf ruhig in deinem eigenen Badezimmer landen.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren.

Frohes Schenken
Julie

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