Suchst du ein kleines Geschenk, das persönlich ist, hübsch aussieht und trotzdem in ein paar Minuten fertig ist?
Dann ist ein selbstgemachtes Peeling genau das Richtige, denn die Zutaten dafür hast du meist schon in deiner Küche.
Ob für die Kollegin, die beste Freundin oder als Mitbringsel zum Geburtstag, ein DIY Peeling in einem schönen Tiegel kommt einfach gut an.
Und weil du Duft und Zutaten frei wählen kannst, stimmst du es ganz auf die Person ab, die es bekommt.
Wenn du ein Peeling selber machen möchtest, kommt es allerdings auf ein paar Details an, damit es sich auf der Haut angenehm anfühlt und auch nach Wochen noch frisch ist.
Für den Körper darf es ruhig etwas kräftiger sein, während Gesicht und Lippen eine ganz sanfte Mischung brauchen.
Genau hier fangen wir an, nämlich bei der Frage, welche Zutaten in dein Peeling gehören.
Peeling selber machen: Was du wirklich dafür brauchst
Wenn du dein Peeling selber machen möchtest, brauchst du weder einen Spezialladen noch eine lange Einkaufsliste.
Die meisten Zutaten stehen wahrscheinlich schon in deiner Küche, irgendwo zwischen Zuckerdose, Salzstreuer und Kaffeemaschine.
Im Kern besteht fast jedes DIY Peeling aus zwei Bausteinen: etwas Körnigem, das abgestorbene Hautschüppchen löst, und etwas Fettigem, das die Haut dabei pflegt.
Alles andere, wie Honig, ein feiner Duft oder getrocknete Blüten, ist eine schöne Ergänzung, aber kein Muss.
Trotzdem lohnt es sich, die Grundlagen einmal zu kennen, bevor du loslegst.
Denn ob sich ein Peeling angenehm oder kratzig anfühlt, entscheidet sich schon bei der Wahl der Zutaten.
Zucker, Salz oder Kaffee: Welche Basis passt zu deiner Haut?
Die körnige Basis ist das Herzstück deines Peelings, und jede der drei Varianten hat ihren eigenen Charakter.
Zucker ist die sanfteste Wahl, weil er sich bei Kontakt mit Wasser nach und nach auflöst und dadurch weniger stark reibt.
Brauner Zucker ist oft etwas weicher und feuchter als weißer, was ihn besonders für empfindliche Stellen wie Gesicht und Lippen interessant macht.
Salz ist deutlich gröber und behält länger seine Form, weshalb es sich gut für Körper und Füße eignet, wo die Haut robuster ist.
Auf frisch rasierter Haut oder kleinen Kratzern kann Salz allerdings unangenehm brennen, das solltest du beim Anwenden im Kopf behalten.
Kaffee liegt irgendwo dazwischen, er peelt spürbar, duftet herrlich und ist vor allem für den Körper eine beliebte Wahl.
Damit aus der körnigen Basis ein angenehmes Peeling wird, fehlt aber noch die zweite Hälfte.
Öl, Honig und Co.: Was dein Peeling geschmeidig macht
Ohne Öl wäre ein Peeling nur eine trockene Mischung, die kaum auf der Haut hält.
Das Öl verbindet die Körner, lässt sie sanft über die Haut gleiten und hinterlässt nach dem Abspülen einen feinen Pflegefilm.
Mandelöl ist mild und fast geruchlos, damit machst du bei den meisten Hauttypen nichts falsch.
Kokosöl wird bei kühleren Temperaturen fest, wodurch dein Peeling eine cremige Konsistenz bekommt, die sich gut portionieren lässt.
Jojobaöl ist etwas teurer, gilt aber als besonders hautfreundlich und eignet sich deshalb gut für Gesichtspeelings.
Honig ist eine schöne Ergänzung, weil er die Mischung bindet und der Haut Feuchtigkeit spendet.
Als Orientierung für den Anfang kannst du dir zwei Teile Zucker oder Salz auf einen Teil Öl merken.
Ein kleiner Tipp aus der Praxis: Öl macht den Duschboden rutschig, deshalb spülst du am besten auf einer rutschfesten Matte ab oder wischst danach kurz nach.
Lavendel, Orange oder Zitrone: Ätherische Öle richtig dosieren
Mit ein paar Tropfen ätherischem Öl bekommt dein Peeling seinen eigenen Duft, und genau das macht es am Ende so persönlich.
Weil diese Öle hochkonzentriert sind, reicht dir allerdings schon ganz wenig davon, für ein Behälter mit 200 g Zucker oder Salz und 100 ml Öl sind 5 bis 8 Tropfen genug.
Mein Tipp: Gib die Tropfen zuerst ins Öl und rühre erst danach Zucker oder Salz unter, dann verteilt sich der Duft schön gleichmäßig.
Wenn du abends gern zur Ruhe kommst, ist Lavendel eine gute Wahl, denn er wirkt entspannend und passt perfekt zu einer warmen Dusche vor dem Schlafengehen.
Kommst du morgens eher schwer in die Gänge, greifst du lieber zu Orange oder Zitrone, weil beide belebend und erfrischend wirken.
Bei den Zitrusdüften solltest du nur eines wissen: Sie können die Haut lichtempfindlicher machen, deshalb gehst du danach am besten nicht direkt in die pralle Sonne.
Und für deine Füße nach einem langen Tag ist Pfefferminze eine schöne Idee, weil sie so angenehm kühlt.
Im Gesicht und auf den Lippen lässt du ätherische Öle dagegen lieber ganz weg, dort ist die Haut einfach zu empfindlich.
Achte beim Kauf auf naturreine ätherische Öle, und probiere eine neue Mischung zuerst an der Innenseite deines Unterarms aus, dann bist du auf der sicheren Seite.
Bleibt noch eine Frage, die sich viele erst stellen, wenn das Peeling schon halb aufgebraucht ist.
Wie lange hält ein DIY Peeling eigentlich?
Ein selbstgemachtes Peeling enthält keine Konservierungsstoffe, deshalb ist es nicht unbegrenzt haltbar.
Rezepte ohne Wasser, also nur aus Zucker oder Salz und Öl, halten sich in einem sauberen, gut verschlossenen Behälter meist einige Wochen bis etwa drei Monate.
Entscheidend ist, dass kein Wasser in den Behälter gelangt, denn genau dort fühlen sich Keime und Schimmel wohl.
Nimm dein Peeling unter der Dusche deshalb am besten mit einem kleinen Löffel oder mit trockenen Fingern heraus.
Bei Kaffee ist Vorsicht gefragt, denn frischer Kaffeesatz ist feucht und verdirbt schnell, deshalb lässt du ihn vorher gut trocknen.
Auch das Öl hat ein Ablaufdatum, und wenn dein Peeling plötzlich muffig oder ranzig riecht, gehört es nicht mehr auf die Haut.
Bewahre deinen Behälter kühl, dunkel und gut verschlossen auf, dann bleibt der Inhalt länger frisch.
Ein kleines Etikett mit dem Herstellungsdatum hilft dir, den Überblick zu behalten, und ist später auch beim Verschenken praktisch.
Mit diesem Wissen im Hinterkopf kannst du direkt mit dem ersten Rezept starten.
Körperpeeling selber machen: Drei Rezepte für zarte Haut
Am Körper darfst du beim Peelen etwas großzügiger sein, denn hier verträgt die Haut deutlich mehr als im Gesicht.
Die folgenden drei Rezepte bauen aufeinander auf, sodass du mit einem Grundrezept startest und es danach nach deinem Geschmack abwandeln kannst.
Alle drei lassen sich außerdem gut vorbereiten und in Gläsern aufbewahren – ideal also, wenn du sie später als kleines selbstgemachtes Mitbringsel verschenken möchtest.
Das Zucker-Körperpeeling, mit dem alles anfängt
Wenn du nur ein einziges Rezept ausprobieren möchtest, dann dieses.
Für etwa 300 g Peeling brauchst du:
- 200 g Zucker, weiß oder braun
- 100 ml Mandel- oder Kokosöl
- optional 1 EL Honig
Falls du Kokosöl verwendest, schmilzt du es vorher kurz im Wasserbad, damit es sich gut mit dem Zucker verbindet.
Gib dann alle Zutaten in eine Schüssel und verrühre sie so lange, bis alles schön miteinander vermischt ist.
Anschließend füllst du die Mischung ab, und dein Peeling ist fertig.
Das schöne an diesem Peeling ist, dass du dir das Eincremen danach meist sparen kannst, weil das Öl bereits einen feinen Pflegefilm hinterlässt.
Dieses Grundrezept eignet sich übrigens als Basis für viele weitere Varianten, die dir später im Artikel noch begegnen werden.
Und jetzt wird’s interessant: Tauschst du einen Teil des Zuckers gegen eine ganz alltägliche Zutat aus, bekommt dein Peeling einen völlig neuen Charakter.
Kaffeepeeling: Warum dein Kaffeesatz nicht in den Müll gehört
Wenn du jeden Morgen Kaffee kochst, landet eine gute Zutat für dein nächstes Peeling oft einfach im Biomüll.
Dabei hat Kaffeesatz genau die richtige Körnung für den Körper, er peelt spürbar, ohne zu kratzen, und duftet dabei angenehm.
Für ein Kaffeepeeling brauchst du:
- 100 g getrockneten Kaffeesatz oder frisch gemahlenen Kaffee
- 50 g braunen Zucker
- 50 ml geschmolzenes Kokosöl
Wichtig ist, wenn du das Peeling aufbewahren willst, dass der Kaffeesatz vorher komplett durchgetrocknet ist, am besten breitest du ihn dafür ein bis zwei Tage auf einem Teller aus.
Solltest du das Kaffeepeeling verschenken wollen, dann greifst du am besten direkt zu frisch gemahlenem Kaffee.
Die Zubereitung funktioniert genauso wie beim Zuckerpeeling, also verrühren, abfüllen und gut verschließen.
Vielleicht hast du schon gelesen, dass Kaffeepeelings die Haut straffen oder gegen Cellulite helfen sollen.
Belegen lässt sich das kaum, was du aber sicher spürst, sind glattere Haut und ein Duft, der dich morgens wacher macht.
Bei diesem Peeling gibt es nur eine Sache, die du beachten solltest: Kaffeesatz kann auf hellen Fugen oder Handtüchern kleine bräunliche Spuren hinterlassen.
Dieses Problem löst du, indem du nicht gerade das neuste Handtuch benutzt und nach dem Duschen einmal kurz die Kabine nachspülst.
Wenn du das Dufterlebnis noch ein bisschen verstärken möchtest, kannst du eine Prise Zimt unterrühren, das passt wunderbar zum Kaffeeduft.
Bleib dabei aber sparsam und verwende die Zimt-Variante nur am Körper, weil Zimt empfindliche Haut reizen kann.
Salzpeeling für die Dusche: Warum Salz hier die Nase vorn hat
Salz hat einen großen Vorteil gegenüber Zucker, denn es löst sich langsamer auf und bleibt dadurch auch auf nasser Haut länger griffig.
Genau das macht es zum idealen Duschpeeling, weil es selbst unter dem warmen Wasserstrahl nicht sofort zerläuft.
Für ein Salzpeeling brauchst du:
- 200 g feines Meersalz
- 100 ml Mandel- oder Kokosöl
- optional 1 EL Honig
Mandelöl bleibt dabei fast geruchlos, während Kokosöl deinem Peeling einen zarten, warmen Duft schenkt, hier kannst du ganz nach deinem Geschmack wählen.
Grobes Salz würde ich für den ganzen Körper nicht nehmen, das hebst du dir lieber für die Füße auf.
Am schönsten ist ein Salzpeeling am Abend, wenn du nach einem langen Tag unter der warmen Dusche zur Ruhe kommst.
Lass das Wasser erst ein paar Minuten laufen, damit deine Haut weich wird, und massiere das Peeling dann in kreisenden Bewegungen ein.
Nach einem Saunabesuch ist die Dusche zu Hause übrigens ebenfalls ein guter Moment dafür, weil deine Haut dann besonders gut vorbereitet ist.
Spüle das Peeling anschließend gründlich ab, und du wirst merken, wie glatt sich deine Haut danach anfühlt.
Arme, Beine und Rücken sind damit gut versorgt, doch in deinem Gesicht hätte keines dieser drei Rezepte etwas zu suchen.
Peeling fürs Gesicht selber machen: Sanft schlägt gründlich
Die Haut in deinem Gesicht ist deutlich dünner als am restlichen Körper und reagiert dadurch schneller auf Reibung.
Grobe Körner wie Salz oder Kaffee können hier winzige Risse verursachen, die du zwar nicht siehst, die deine Haut aber reizen.
Für dein Gesicht brauchst du deshalb vor allem eine feine Körnung und Zutaten, die mild zur Haut sind.
Feiner brauner Zucker und Honig sind dafür eine bewährte Kombination, und aus genau diesen beiden Zutaten entsteht ein Peeling, das sich auch schön zum Verschenken eignet.
Zucker trifft Honig: Ein sanftes Peeling fürs Gesicht
Für dich selbst rührst du dieses Peeling am besten jedes Mal frisch an.
Für eine Anwendung brauchst du:
- 1 TL feinen braunen Zucker
- 1 TL Honig
- optional 2 bis 3 Tropfen Jojobaöl
Verrühre alles in einem kleinen Schälchen, bis eine zähe, gleichmäßige Masse entsteht.
Falls der Honig sehr fest ist, stellst du ihn vorher kurz in warmes Wasser, dann lässt er sich besser verteilen.
Trage das Peeling auf dein gereinigtes, noch feuchtes Gesicht auf und spare dabei die empfindliche Augenpartie aus.
Massiere es etwa eine Minute lang mit den Fingerspitzen in kleinen, sanften Kreisen ein, spüle es mit lauwarmem Wasser ab und creme dein Gesicht danach wie gewohnt ein.
Bei sehr empfindlicher oder unreiner Haut kannst du den Zucker durch fein gemahlene Haferflocken ersetzen, die noch schonender sind.
Wenn du das Peeling als kleines Mitbringsel verschenken möchtest, stellst du einfach eine etwas größere Menge her.
Für ein kleines Gläschen mit etwa 50 ml brauchst du:
- 3 EL feinen braunen Zucker
- 2 EL Honig
- 1 TL Jojobaöl
Nimm dabei bewusst etwas mehr Zucker als Honig, damit die Körner im Behälter nicht zu schnell weich werden und das Peeling seine Struktur behält.
Gut verschlossen, kühl und trocken gelagert hält es sich etwa vier Wochen.
Schreib am besten das Herstellungsdatum aufs Etikett und einen kurzen Hinweis, dass das Peeling mit einem trockenen Löffel entnommen und vor der Anwendung kurz umgerührt werden sollte.
So weiß die Beschenkte gleich, wie sie mit ihrem Behälter umgeht, und hat lange etwas davon.
Das sanfte Zucker-Honig-Rezept kann übrigens noch mehr, denn an einer anderen Stelle zeigt es seine Stärken fast noch besser als im Gesicht.
Peeling für Lippen, Hände, Füße und Kopfhaut: Ein Rezept, viele Einsatzorte
Für Lippen, Hände, Füße und Kopfhaut brauchst du keine neuen Rezepte, denn die Grundlagen kennst du bereits.
Was sich ändert, sind Menge, Körnung und die Art, wie du das Peeling anwendest.
Jede dieser Stellen hat dabei ihre eigenen kleinen Besonderheiten, die den Unterschied machen.
Und fast nebenbei entsteht für jede davon eine schöne Idee zum Verschenken.
Lippenpeeling selber machen: Zwei Zutaten für weiche Lippen
Für deine Lippen verrührst du das Zucker-Honig-Peeling aus dem Gesichtsteil einfach in einer kleinen Portion (je ein halber Teelöffel feiner brauner Zucker und Honig).
Tupfe es auf deine Lippen, reibe es eine halbe Minute sanft mit der Fingerspitze ein und nimm es danach mit einem warmen, feuchten Tuch ab.
Deine gewohnte Lippenpflege zieht im Anschluss besonders gut ein.
Gerade in der kalten Jahreszeit ist so ein Lip Scrub angenehm, auf rissigen oder wunden Stellen lässt du ihn aber lieber weg.
Für ein Döschen zum Verschenken nimmst du wie beim Gesichtspeeling etwas mehr Zucker als Honig, damit die Körner über die Wochen fest bleiben (3 TL feiner brauner Zucker und 2 TL Honig).
Diese Menge passt in ein kleines Döschen mit etwa 15 ml, das in jede Handtasche passt und aufgebraucht ist, lange bevor es verdirbt.
Handpeeling für Hände, die jeden Tag viel mitmachen
Deine Hände kommen täglich mit Wasser, Seife und kalter Luft in Berührung, kein Wunder also, dass sie schnell rau werden.
Hier reicht ein Löffel von deinem Zucker-Körperpeeling (zwei Teile Zucker, ein Teil Mandel- oder Kokosöl, optional etwas Honig), das du wie beim Händewaschen zwischen den Handflächen verreibst.
Massiere dabei auch Handrücken, Fingerzwischenräume und die Nagelhaut mit ein, denn genau dort wird die Haut am schnellsten trocken.
Wenn du deinen Händen etwas mehr gönnen möchtest, cremst du sie abends danach dick ein und ziehst für die Nacht dünne Baumwollhandschuhe darüber.
Als Geschenk eignet sich so ein Handpeeling besonders für Menschen, die viel mit ihren Händen arbeiten, etwa im Garten, in der Pflege oder in der Küche.
Fußpeeling mit Salz: Das kleine Ritual für müde Füße
An den Füßen ist die Haut am dicksten, und hier darf endlich das grobe Salz zum Einsatz kommen.
Für einen Behälter mischst du 150 g grobes Meersalz mit 75 ml Mandel- oder Kokosöl, also wieder im Verhältnis zwei zu eins.
Wenn du magst, gibst du zwei Tropfen Pfefferminzöl dazu, das sorgt nach einem langen Tag für ein angenehm frisches Gefühl.
Am besten wirkt das Peeling nach einem warmen Fußbad von etwa zehn Minuten, weil die Hornhaut dann schön weich ist.
Massiere es vor allem an Fersen und Ballen kräftig ein, spüle es gründlich ab und zieh danach ein Paar warme Socken an, damit das Öl in Ruhe einziehen kann.
Ein Fußpeeling mit kuscheligen Socken ist ein schönes Mitbringsel für jede Freundin, die viel auf den Beinen ist.
Kopfhautpeeling selber machen: Die Pflege, an die kaum jemand denkt
Die Kopfhaut ist die einzige Stelle, an der du dein Peeling etwas anders anwendest.
Öl würde deine Haare hier schnell fettig aussehen lassen, deshalb mischst du stattdessen einen Esslöffel feinen Zucker mit einer Portion deines gewohnten Shampoos.
Massiere die Mischung auf der nassen Kopfhaut ein bis zwei Minuten mit den Fingerspitzen ein und spüle sie danach gründlich aus.
Der Zucker löst sich dabei nach und nach auf, sodass keine Körner in den Haaren zurückbleiben.
Alle ein bis zwei Wochen reicht völlig aus, und bei gereizter oder empfindlicher Kopfhaut lässt du das Peeling lieber weg.
Damit hast du für jede Stelle das passende Rezept, und vielleicht landet das eine oder andere davon bald als kleines Mitbringsel bei einer Freundin.
Fazit: Mehr braucht ein schönes Mitbringsel nicht
Weißt du, was ich an selbstgemachten Peelings so mag?
Sie sind in ein paar Minuten angerührt, und die meisten Zutaten hast du sowieso schon in deiner Küche.
Wenn du einmal verstanden hast, worauf es bei Körnung und Öl ankommt, kannst du dir für jede Stelle und jeden Geschmack dein eigenes Peeling zusammenstellen.
Und genau das macht es zu so einer schönen Geschenkidee.
Du brauchst eigentlich nur noch einen hübschen Tiegel, ein kleines Etikett und vielleicht eine Schleife, und schon hast du ein Mitbringsel, das wirklich von dir kommt.
Noch persönlicher wird es, wenn du ein bisschen an die Person denkst, die es bekommt.
Deiner Kollegin, die ohne Kaffee nicht in den Tag startet, schenkst du das Kaffeepeeling einfach zusammen mit einer Packung ihres Lieblingskaffees.
Und deine Freundin, die Orangen liebt, freut sich bestimmt über ein Orangenpeeling mit einem kleinen Lippenpeeling dazu und ein paar frischen Mandarinen.
Falls ein Tiegel am Ende doch bei dir im Bad bleibt, verrate ich es übrigens niemandem.
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Anrühren und Verschenken.
Frohes Schenken
Julie